Verbundenheit

 

Guten Morgen, Ihr alle, mit denen ich mich so verbunden fühle.

Ich hoffe aus tiefstem Herzen, dass es Euch gut geht.

Normalerweise im alten Leben, war ich um diese Zeit, also gegen 7 Uhr schon im Yogazentrum. Jeder Morgen war eine große Freude, da ich für mehrere Stunden in vollkommener Verbundenheit mit Euch verlebte.

Jede Meditation mit Euch, jeder Unterricht basierte auf dieser Verbundenheit.

Wenn ich die Augen schloss um Euch in eine Meditation zu führen,

so berührte ich Eure Energie im Zentrum.

Ich berührte Eure Emotionen und Gefühle und wob daraus eine geführte Meditation

um Euer Geist-Körper System zu unterstützen.

Die Worte haben, wie Ihr mir oft versichert habt, Euch genau dort erreicht,

wo Inbalance in Gedanken vorhanden war und haben Euch Richtung Balance geführt.

Es war leicht, berührend und segensreich Euch zu begleiten und mich mit Euch zu verbinden.

Auch in den Asanas nahm ich Eure Gefühle und Gedanken und begann daraus ein Lichtnetz zu weben.

Dies Euren Körper und Geist fühlen zu lassen war mein Herzenswunsch und zugleich Herzensfreude! Euch zu unterstützen, den Weg in die Mitte Eures eigenen Selbst zu finden und dort zu lernen zu verweilen. Euch zu zeigen, dass all das, was wir auf der Matte fühlen und lernen für Euren Alltag draußen bestimmt ist.

Jedes mal, wenn Ihr den Raum und das Zentrum verlassen habt, fühlte ich und sah in Euren Augen die Veränderung. Viele von Euch haben dies auch dankend immer wieder ausgedrückt. "Oh gut, dass ich doch gekommen bin, danke für diese Worte...".

Dies erfüllte auch mein Herz mit tiefer Dankbarkeit für all das, was ich tun darf!

Wer von uns hätte wohl gedacht, dass wir plötzlich getrennt werden voneinander.

Das Zentrum befindet sich im Dornröschenschlaf.

Ich besuche es jeden Tag, um diesen Raum der Verbindung mit Euch zu halten.

Trennungen bewirken aber auch immer Kreativität etwas Neues zu schaffen.

So haben wir einen Weg gefunden weiter mit Euch verbunden zu sein.

Wir sind verbunden über unsere Herzen, unsere Gedanken an Euch aber auch

durch all unsere kreative online Übungsauswahl.

Ich hoffe sehr, dass ihr Euch darüber freut!

Bitte sagt es auch weiter, viele haben es wohl noch nicht entdeckt.

Bitte nutzt es um die Verbindung zu uns zu halten, aber vor allem um die Verbindung zu Euch selbst zu halten. Bitte lasst uns Eure Wünsche spüren, mit Worten und Gesten.

Es ist eine Zeit der neuen Verbundenheit. Sie braucht auch mehr Vertrauen!

Sie braucht auch mehr an Achtsamkeit! Wenn der Saal voll war, wusste ich, dass ihr das, was wir tun, gut findet. Aber jetzt brauch ich Vertrauen.

Ich sehe Eure Dankbarkeit nicht direkt, Eure Freude nicht mit meinen Augen,

ich fühle nicht, wie sonst im Raum, die Leichtigkeit, die in Euch hochsteigt.

Ich verbinde mich mit Euch in den Meditationen, Übungen, und hier in diesen Worten,

die Roswitha so liebevoll alle online stellt.

Aber wie weiß ich, ob etwas davon Euer Herz berührt?

 

Ich bleibe im Vertrauen, dass es so ist, denn, und dafür innigsten Dank, einige von Euch lassen es mich über Nachrichten liebevollst spüren. Euch, die Ihr mich ermuntert, danke ich so sehr dafür!

Alle ihr Lieben da draußen, bitte schreibt uns mehr, teilt uns mit, wie Ihr Euch fühlt,

schickt uns eure Wünsche. Ich bin da für Euch, wir sind da für Euch.

Lasst von Euch hören, damit wir im Vertrauen gestärkt sind, dass Ihr auch da seid!

In der alten Welt haben wir Verbundenheit gekannt, aber selten gelebt.

Umso berührender waren oft diese Yogaeinheiten, wo Ihr alle diese Verbundenheit spüren und leben konntet.

Nun in diesen Tagen ist es gut und wichtig, das Tor unseres Herzens zu nutzen!

Wir können über dieses Tor die Selbstbezogenheit verlassen und uns verbinden und dann wieder in unser eigenes Herz zurückkehren.

Die heutige Meditation zeigt es Euch.

Und dann aus der Verbundenheit wieder zu uns selbst zurückkehren.

Nur so können wir lernen dem Kollektiv zu nützen und es mit Liebe zu nähren und nicht nur uns selbst.

Danke Euch für Euer Vertrauen und Euer Mitfühlen, danke allen meinen Lehrern so sehr, die nun ihre Zeit verwenden euch online zu begleiten.

Bitte drückt Eure Wertschätzung dafür aus, indem ihr schreibt, oder auch, indem ihr die nächste Karte löst.

 

In tiefer Dankbarkeit für Eure Verbundenheit

Wir umarmen wir Euch alle inniglich.

Eure Rosi



"Alles, was ich heute fühle, denke und tue, möge sinnvoll sein für mich und andere.“


18.3.2020 - Herz zu Herz - Meditation

Tag 4 Von Herz zu Herz

 

Wir haben erst Tag 4, und dennoch beginn ich ein langsames Schmelzen der Herzen zu bemerken. Ein sanftes Auftauen und Öffnen.

Der Abstand und der Raum der durch den unfreiwilligen Rückzug entstanden ist macht es möglich. Die Zeit, die zur Zeit (lustiger Widerspruch) angehalten wird, macht es möglich.

Die Stille, die unfreiwillig in den Straßen zu fließen beginnt, macht es möglich.

Die Aufmerksamkeit, die dadurch entsteht, macht es möglich.

Der Rückzug der Sinne, der dadurch gefördert wird, macht es möglich.

Stille, Raum und Zeit, die still stehen, all dies war immer da, aber es konnte nur von Kindern ohne Anstrengung wahrgenommen werden, die noch ihre Anbindung an die Innenwelt nicht ganz der Materie geopfert hatten. Von Erwachsenen nur dann, wenn sie durch Anstrengung gelernt hatten zu meditieren, und sich in den Flow zu versetzen.

Die universelle Gnade hat nun wie die dreizehnte Fee in Dornröschen uns alle mit dem Zauberstab berührt.

Sie wird zu Unrecht als die Böse erkannt, dies sieht nur der von der Natur getrennte duale Geist so. Sie ist die Segensbringerin!

Wir müssen durch den Tod um neu zu erwachen!

Um den Menschen in seiner großen Unwissenheit nicht zu sehr in Angst zu

versetzen, wenn er dem Tod begegnet, löste die letzte eingeladene Fee den Tod in den 100 jährigen Schlaf um.

So zeigten beide Feen über ihre ihnen geschenkten Qualitäten, dass der Tod eine Illusion ist!

Der 100 jährige Schlaf ermöglichte es dem Prinzen, der das erwachte Bewusstsein symbolisiert, sich zu zeigen. Dieses aktivierte Bewusstsein als Prinz nimmt nun sein Schwert der Weisheit und des göttlichen Lichts, das ihm nun zur Verfügung steht und durchdringt die Dornen der Verblendung und der Dunkelheit des getrennten Geistes.

Er zerschlägt die Dornen der Trennung in unseren Herzen, die durch die große Unwissenheit wie es der Buddhismus nennt, entstanden sind.

Diese Wahrnehmung von Dualität, einer Trennung in ein Ich und Du, die eine Illusion ist.

Vorgedrungen in den Raum, wo Dornröschen schläft, erlösen wir unsere eigene Seele aus ihrem langwährenden Schlaf in der Dunkelheit der Getrenntheit.

Der Kuss, das Symbol des göttlichen Lichts öffnet unser Herz.

Das weit offene Herz erkennt das alles miteinander verbunden ist.

Jeder von uns darf nun auf seine Weise und mit der angemessenen Geschwindigkeit diese Wahrheit erkennen.

Von Herz zu Herz lernen wir nun mit Abstand uns neu zu sehen, neu zu erkennen.

Eine ganz innige Freundin erzählte mir heute von ihrer Schwester und wie wundervolle Texte sie jetzt schreibt.

Und dies erzählte sie so liebevoll, dass ich spontan fragte welche Schwester sie nun meint?

„Ich habe nur eine,“ antwortete sie.

Erstaunlich, es war mir; als ob sie von einem anderen Menschen sprechen würde.

Einem vollkommen anderen!

So wünsch ich euch einen Tag des neuen Erkennens durch euer Herz, das sich nun immer weiter öffnen darf.

Ich werde euch heute noch einen Herzöffner schicken.

Eine Übung, die ich heute morgen empfangen habe.

Fühlt euch behütet und beschützt !

Von Herz zu Herz

Eure Rosi


17.3.2020 - Tibetische Lungenübung

Tag 3 HERZLÄCHELN

Ihr Lieben...

Die heutige Meditation zeigt in unser Herz und wie wir es nutzen können um uns in Liebe zu verbinden. Als ich gestern unterwegs war auf meinem Kurzausflug ins Außen ist mir aufgefallen, das bewusste Distanz zu halten gut geübt wird, dort wo die Bewusstheit dafür geschaffen werden konnte.

Nun können wir uns fragen, ist dies eine Distanz der Liebe oder eine Distanz der Angst?

Beziehungsweise wie können wir die Distanz aus Angst zu einer der Liebe werden lassen?

Der Schlüssel ist unser Lächeln.

„Nein nicht schon wieder Rosi, werdet ihr euch denken.

Wie oft haben wir dies von Dir in den Yogaeinheiten schon vernommen.“

Ja, ich habe es euch üben lassen auf der Matte, viele Male aber

jetzt ist der Zeitpunkt es mutig nach außen zu tragen!

Es ist leicht zu lächeln wenn alles um uns herum ein Lächeln hervorruft.

Wenn all meine Wünsche und Begehrlichkeiten erfüllt werden.

Oft habt ihr mich wissen lassen, dass ihr euch nicht nach Lächeln fühlt und dass es gekünstelt wirkt, wenn ihr dann lächelt. Meine Antwort war dann wohl, dass es ok ist, wenn es sich künstlich anfühlt, lächelt weiter, und es wird sich irgendwann richtig anfühlen.

So funktioniert unser Geist.

Wenn ich sage jetzt bin ich nicht glücklich genug um zu lächeln,

aber vielleicht morgen oder übermorgen, dann haben wir noch nicht ganz verstanden, wie unser Geist agiert. Er manifestiert und zwar in jedem Augenblick, und zwar in unserer Zeit nun immer schneller.

So gibt es nur eine Möglichkeit! Nützt ihn zu eurem Vorteil und dem Segen aller!

Lasst eurem Geist wissen, dass ihr glücklich seid!

Ich bin glücklich und weil ich glücklich bin lächle ich!

Dann wird er das tun wozu er befähigt ist, er wird eure Botschaft manifestieren.

Wenn wir nach außen gehen auf die Straßen, so hat nun, wo wenige Menschen an uns vorübergehen, der Geist Zeit und Raum sich zu fokusieren.

Das ist großartig! Wir haben nun Übungsobjekte, die sich nun nicht mehr überlagern.

Damit meine ich hier in der Stadt lebten wir in ständiger Überforderung für den Geist.

Wir hatten zu viele Objekte zur Auswahl.

Jetzt ist es gut.

Ihr könnt auf den vereinzelten Menschen, der euch jetzt begegnet sehr gut die Achtsamkeit richten, ohne abgelenkt zu werden.

Sagt in euch dieser Situation diesen Satz: „Ich begegne Dir jetzt!“

Es kann ein phantastisches Übungsfeld für euch werden, nutzt es!

Ihr seht jemand, geht in den empfohlenen Abstand, aber nicht in emotionale Distanz.

Denn bevor der Geist in diese Gewohnheit die mit Distanz verbunden ist eintreten würde,

lächelt ihr euer wundervollstes Lächeln und schenkt es eurem Gegenüber!

Erinnert euch an die Morgenmeditation von heute.

Verbindet euch über euer Herz!

Lasst dieses weiße Licht von eurem Herzen zum anderen fließen.

Haltet die Verbindung und das Lächeln, lasst keine Form der Distanz zu.

Ich würde mich freuen, von euren Abenteuern des Lächelns zu hören!

Und ihr hebt damit einen zusätzlichen Schatz!

Dieses Lächeln wird auch eure Lunge, und die desjenigen nähren, der euer Lächeln empfängt.

Es wird euren Atem und den des gegenüber wieder in Fluss bringen.

Eure Lungen brauchen jetzt Kraft!

Die Lunge steht mit der Energie der Traurigkeit in Verbindung.

Ihre Abwehrkraft sinkt je intensiver die Emotion der Traurigkeit wird.

Wo aber ist noch Raum für Traurigkeit, wenn ihr jeden der euch begegnet anlächelt.

Vor allem euch selbst zu Hause!

Macht diesen Tag zu einem Tag des Lächelns, um die Welt um euch neu entstehen lassen!

Fühlt euch inniglich umarmt

Eure Rosi


16.3.2020 - Montag einmal anders - Meditation


Das größte Geschenk auf Erden- Der Raum in uns!

 

Ihr Lieben, unfreiwillig auf uns zurückgeworfen, gehalten in unseren vier Wänden,

können wir uns nun eins der größten Geschenke abholen, den Raum in uns!

Manche von uns sind mit ihm vertraut und werden leicht durch diese Tage gehen,

aber viele von uns haben ihn noch nie entdeckt, weil der Außenraum, die Materie, so faszinierend waren. Die Materie hat all unsere Aufmerksamkeit eingesaugt.

Jetzt haben wir die Chance ein Feld, ein Geschenk in uns zu entdecken,

das, einmal erspürt, wie ein wundervoller Diamant unseren Weg erleuchten wird!

Habt Mut, und lasst euch mit viel Dankbarkeit auf dieses Abenteuer ein!

So wie oben, so unten, heißt es.

So wie das Universum aus den 5 Elementen besteht, bestehen auch wir Menschen aus den 5 Elementen. Die tibetische Medizin teilt diese in Raum, Erde, Wind, Feuer und Wasser ein.

Raum ist für uns Menschen sehr sehr wichtig! Er stellt in der tibetischen Medizin das allerwichtigste Element der 5 Elemente dar.

Die tibetische Medizin spricht von 160 Krankheitsbildern, die durch das Element Raum positiv beeinflusst werden können!

Die tibetische Medizin spricht dabei immer von physischen Krankheitsbildern und geistigen Qualitäten. Diese sind beständig miteinander verwoben und beeinflussen sich gegenseitig.

Wird der Raum des Menschen eingeengt, so kommt es zu geistigen und physischen Symptomen. Mit der Raumübung können wir diese Inbalancen ausgleichen.

Es gibt Außenraum und Innenraum!

Da wir hier im Westen sehr der Materie zugewandt sind, befinden wir uns meist im Außenraum.

Diesen sind wir gewöhnt, er ist uns vertraut und ist uns sehr wichtig.

Je mehr ein Mensch Materie denkt, desto wesentlicher wird dieser Raum.

Unsere Kultur ist eine materielle Kultur, wir brauchen viel Außenraum, fordern ihn auch oft sehr stark ein und verursachen dadurch Leid für uns selbst und unsere Mitmenschen, und inzwischen, wie uns allen nur zu sehr bewusst, auch für die Mutter Erde.

Dieser Außenraum wird nun unverhofft für uns alle auf der ganzen Welt in den kommenden Wochen sehr stark eingeschränkt.

Die Erde kann aufatmen, und wir neu lernen.

Wir hier im Westen haben damit noch wesentlich mehr Problem als die östliche Kultur.

Deshalb hab ich bewusst diese Übung als die erste gewählt, um sie euch zur Verfügung zu stellen .

Die fehlende Raumqualität beinflusst den physischen Körper auf vielfältige Weise,

aber auch den Geist. Auf der geistigen Ebene sprechen wir von einer verblendeten Qualität des Geistes und einer reinen Qualität Die verblendete ist hier im Zusammenhang mit Raum der Geiz. Die reine Qualität ist die Gelassenheit. Die Medizin um dies zu erreichen ist die Großzügigkeit. Entwicklung der Großzügigkeit!

Somit ist es in diesen Tagen sehr wesentlich uns um Großzügigkeit zu bemühen,

und dies auf allen Ebenen!

Verständnis für uns selbst und für unsere Mitmenschen in einer ganz neuen Form zu entwickeln.

Wie können wir diese nun aber entwickeln? Entdecke den Raum in Dir!

Dazu brauchen wir ganz dringend einen Shift in den Innenraum!

Wenn ich beginne mich nach innen zu wenden, erfahre ich eine ganz andere Form von Raum, und dies bedingt, dass ich mir nicht mehr so viel an Außenraum erkämpfen muss.

Was führt uns in diesen Raum?

Es ist die Stille und die Beobachtung unseres Geistes über die Meditation.

So habe ich euch heute eine kleine Sonnenaufgangsmeditation hineingestellt und die Lu Jong Übung für das Raumelement.

Ihr solltet die Übung zumindest 7 mal wiederholen aber ihr könnt sie auch bis zu 21 mal machen.

Die Meditationen mögen euch helfen euren Diamanten im Inneren zu entdecken.

Dann wird Großzügigkeit leicht gelebt, und ihr strahlt mehr und mehr Gelassenheit aus.

Zum Segen eurer Mitmenschen!

Viel Freude damit!!!

Umarm Euch Rosi