Unterschied zum Hatha Yoga

Ashtanga ist wesentlich dynamischer und kraftvoller und jede Körperposition wird mit der nachfolgenden durch ein kraftvolles Bewegungselement dem sogenannten Vinyasa verbunden - daher auch die Bezeichnung Ashtanga-Vinyasa Yoga.

Ashtanga zeichnet sich durch eine tiefe, spezielle Atemtechnik aus, der sogenannten Ujjayi Atmung, die sich fortwährend durch alle Übungen zieht. Die Atmung wird zudem hörbar gemacht um Aufmerksamkeit und Konzentration zu steigern.

 

Ashtanga besteht aus einer faszinierenden Abfolge der Körperpositionen. Muskelpartien, die bei einer Übung kontrahiert wurden, werden bei der nachfolgenden gedehnt. 

Ashtanga schult immens körperliche und geistige Disziplin, Willenskraft und Ausdauer, da es während der einzelnen Körperstellungen keine Pausen gibt, sondern jede Übung in die nächste fließt.

Hierbei ist es jedoch wichtig, dass der Übungsablauf sowie etwaige Pausen an den Schüler/die Schülerin individuell angepasst werden.

 

Ashtanga arbeitet zusätzlich mit Bandhas, sogenannten Muskelverschlüssen. Eine der vielen Bedeutungen dieser Muskelverschlüsse ist es, die Hitze und Energie, die man durch die Dynamik und Atemtechnik aufbaut, im Körper zu halten.

Die Bandhas werden grundsätzlich in jeder der Positionen gehalten. Das erste Bandha ist der PCMuskel und befindet sich in etwa beim Wurzelchakra. Das zweite Bandha liegt um den Nabel herum. Die Bedeutungen und Funktionen der Bandhas sind sehr vielfältig. Die Bandhas halten die Energie und Hitze im Körper, stützen die Wirbelsäule, verstärken die Aufmerksamkeit etc.